|
Die viszerale Osteopathie, befasst sich mit der manuellen Behandlung der Organe (Viszera) und dem dazugehörigen Bindegewebe.
Dabei geht der Therapeut individuell auf jeden einzelnen Patienten und dessen Symptome ein, um dann mit spezifisch sanfter Berührung die Organe und deren Bewegungsachsen zu behandeln.
"Organe sollten sich völlig frei, wenn auch nicht unabhängig voneinander, bewegen können. Derart bewegliche Gebilde finden sich im Innern von Bauch-, Becken- und Brustraum sowie in der Schädelhöhle."
Jede physische oder psychische Überlastung kann sich als Einschränkung auf die freien Bewegungsachsen der Organe übertragen. Falls es dem Körper nicht gelingt sich an jene Belastung anzupassen, kann es zu funktionellen Störungen der Organe kommen, die wiederum eine strukturelle Störung des Bewegungsapparates hervorbringen kann, wie Blockierte Wirbel (z.B. Hexenschuss) oder zuviel Zug auf bestimmte Nerven (z.B. Ischias), und vieles mehr.
Durch das Nervensystem ist das Organsystem mit dem Bewegungsapparat eng verbunden. Es geht darum bei physischen Symptomen die Basis des "Problems" zu erkennen, und nicht nur die sekondäre Symptomatik (z.B. Schmerz, Bewegungseinschränkung, Verspannungen etc.) zu behandeln. Um ganzheitlich an die verschiedenen Themen heranzutreten wird das Nervensystem durch gezielte Nervenmanipulation sowie Gelenksmanipulation mit involviert.
"Osteopathie ist die Kunst den Körper zu Selbstkorrektur herauszufordern ..."*
*aus dem Buch: "Lehrbuch der Osteopathie: Band 1" von Jean-Pierre Barral und Pierre Mercier. Verlag: Elsevier
|